„BORRELIOSE RECHTZEITIG ERKENNEN”

Borreliose

Borreliose beschreibt einen Sammelbegriff für jede Krankheit, die durch bestimmte spiralförmige Bakterien - die Borrelien - hervorgerufen wird.

Die Lyme-Borreliose kann den gesamten Organismus befallen und bleibende Schäden hervorrufen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und ausreichend behandelt wird. Erfolgt eine geeignete Therapie, ist Borreliose jedoch heilbar.

Die Borreliose ist in Mitteleuropa die am häufigsten durch Zeckenstich übertragene Infektionserkrankung. Erreger ist das Bakterium Borrelia burgdorferi. Erregerreservoir sind Wildtiere, besonders Mäuse. Die Übertragung von Borrelia burgdorferi erfolgt durch den Stich von mit Borrelien infizierten Zecken. Diese Infektion ist fakultativ pathogen. An einer Borreliose können Menschen und Haustiere erkranken.

Die Lyme-Borreliose ist eine akut entzündliche Erkrankung, die alle Organsysteme befallen kann. Unterbleibt eine frühzeitig effektive Behandlung, kann die Erkrankung chronifizieren.                                                                                                                   

Liegt eine Infektion mit Borrelien vor, kann eine Vielzahl von Symptomen auftreten. Wie schnell und in welchem Ausmaß diese auftreten hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Allgemein gilt, dass Kinder und ältere Menschen schneller Symptome aufweisen, die eine schwerere Ausprägung zeigen. Ebenso Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Bei gesunden Erwachsenen ist es jedoch möglich, dass die Krankheit symptomlos, vollständig oder zumindest zeitwillig stumm verläuft. 




Publikation zum Thema Borreliose [PDF]

Auf einen Blick

• Ausführliche Anamnese
• Klinische Untersuchung
• Umfangreiche Labordiagnostik 
• Diagnostik von Co-Infektionen
• Immunlabor (LTT/CD57)
• Therapiestrategie 

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